Küstrin - Die Stadt an Oder und Warthe
Die Geschichte der ehemaligen Festungs- und Garnisonstadt auf Cuestrin.de

Diese Aufnahmen der Oderinsel in Küstrin-Kietz (bis 1945 westlicher Teil der Küstriner Altstadt) wurden zwischen 1997 und 2015 aufgenommen. Die Kaserne wurde um 1903 für das Feldartillerie-Regiment 54 errichtet und ab 1935 erweitert. Noch heute erkennt man die Baujahre der Gebäude gut, die älteren Gebäude haben Rundbogenfenster, die ab 1935 errichteten Gebäude jedoch nur einfache rechteckige Fenster. Ab Mitte der 1930er Jahre war dort das Artillerie-Regiment 39 stationiert.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden in den Kasernen Arbeiter untergebracht, die die Oderbrücken instandsetzen sollten, es folgte die kasernierte Volkspolizei (Vorläufer der NVA) sowie die Rote Armee. Bis in die 1950er Jahre lebten auch noch deutsche Zivilisten auf der Oderinsel, besonders am Kronmühlendamm. Dort existierten auch noch zwei Gärtnereien. Erst zu Beginn der 1960er Jahre, etwa zeitgleich mit dem Bau der Berliner Mauer, wurde das Areal zum Sperrgebiet und blieb dies bis zum Abzug der Roten Armee. Nach dem Wende wurde das Areal noch einige Zeit gepflegt, man hatte hochtrabende Pläne. Von denen wurde aber nichts umgesetzt.

Neben den meisten sowjetischen Kalksteinbauten (eines dieser Häuser ist in Privatbesitz) wurden 2014 auch die Ruinen zweier Villen aus der Vorkriegszeit abgerissen. Besonders aber der Abriß der Villa Zölker an der Ostbahnstraße stieß bei vielen auf Unverständnis. Bei diesen Arbeiten wurde auch illegal die denkmalgeschützte Artilleriestraße (zwischen Kaserne und dem ehemaligen Bahnhof Küstrin-Altstadt) abgerissen und das Straßenpflaster verscherbelt.

Zeitpunkt der Aufnahme :

  1. Aufnahme von 1997
  2. Aufnahme von 2009
  3. Aufnahme von 2010
  4. Aufnahme von 2011
  5. Aufnahme von 2013
  6. Aufnahme von 2014
  7. Aufnahme von 2015
 
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