Leutnant Wilhelm von Falkenhayn fiel am 31. Oktober 1806 bei einem kleinen Gefecht mit den Franzosen vor der nahezu kampflosen Kapitulation der Stadt. Am 20.3.1914 wurde an der Odervorflutbrücke ein Gedenkstein zu seinen Ehren eingeweiht. Mit der Einweihung wurde gleichzeitig die Jahrhundertfeier der Befreiung Küstrins von den Franzosen gefeiert.

An der Zeremonie um 11 Uhr vormittags beteiligten sich neben Schulen auch städtische Behörden, Abordnungen der Truppenteile, das Offizierskorps der Festung und Vereine. Nach einem Gebet des Divisionspfarrers Köppe, hielt Herr Fredrich (Direktor des Gymnasiums und Vorsitzender des Vereins für die Geschichte Küstrins) seine Festansprache. Bürgermeister Securius war seitens der Stadtverwaltung anwesend und übernahm den Gedenkstein.

Aus Berlin waren zwei Mitglieder der Familie von Falkenhayn anwesend. Dabei handelte es sich um den Sohn des preußischen Kriegsministers sowie den geheimen Oberregierungsrat von Falkenhayn (Innenministerium).

Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges musste der Stein um einige Meter verschoben werden, um den Zugang zu einer dort geplanten Notbrücke aus Holz zu ermöglichen.

 

Quelle: Schulprogramm/Jahresbericht des Lyzeum 1913/14

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