Forststr. 22/30, Küstrin-Neustadt
Gründung: 1886
Hermann Eisenach - einst neben Adolph Wagner und Gustav Ewald einer der drei Werkführer in der Fabrik von Georg Heinrich Fritze, der Firma "G. H. Fritze" übernahm nach dem Tode seines Chefs Mitte der 1870er Jahre zuerst dessen Firma und gründete dann einige Jahre später seine nach ihm benannte Firma.
Neben den folgenden Produkten bot das Unternehmen Mitte der 1930er Jahre auch Auto-Reparaturen an.
Abbildung links: Siegelmarke zum 50jährigen Firmenjubiläum im Jahre 1936.
Nach einer Prüfung durch das Rüstungskommando Frankfurt (Oder) vom 31.3.1941 empfahl die Behörde, von den 76 Mitarbeitern der Firma, 3 Mitarbeiter abzuziehen. Ziel war, diese Mitarbeiter an Wehrwirtschaftsbetriebe oder auch an die Front zu schicken. Im März 1943 war die Firma zusammen mit der Maschinenfabrik Hermann Schmidt mit Unterlieferungen (Zulieferungen) für das Adolf-Hitler-Panzerprogramm beauftragt.
- Dampfkessel
- Dampfmaschinen
- kompl. Stärkefabriken
- Kartoffeltrockenanlagen
- Brennereibau
- Maschinenfabrik
- Reservoirs
- Wasserheizungen für Wohn- und Gewächshäuser / Zentralheizungen
- Wasserversorgungen

Mitarbeiter der Fa. H. Eisenach auf dem Hof der Firma

Quellen:
- Albert Gieseler / www.albert-gieseler.de
- Die große Anzeige rechts stammt aus dem "Jahrbuch des Vereins der Spiritusfabrikanten" und wurde mir freundlicherweise durch das Schwäbische Schnapsmuseum (www.schwaebisches-schnapsmuseum.de/) zur Verfügung gestellt.
- Georg Heinrich Fritze und die Gründung der Küstriner Metallindustrie, Königsberger Kreiskalender
- Rüstungskommando Frankfurt Oder, Kriegstagebuch mit Anlagen, Band 1 und 2; Bundesarchiv, Signaturen RW 21-20/2 und RW 21-20/3
- Rüstungskommando Frankfurt Oder, Kriegstagebuch, Band 1 bis 7; Bundesarchiv, Signaturen RW 21-20/4 bis RW 21-20/10