Küstrin - Die Stadt an Oder und Warthe
Die Geschichte der ehemaligen Festungs- und Garnisonstadt auf Cuestrin.de

Erste Küstriner Möbelfabrik Franz Schumann

Erste Kuestriner Moebelfabrik Werksansicht
Landsberger Chaussee (später Tamseler Chaussee)
Küstrin-Neustadt
Tel: 657

Die Geschichte der "Ersten Küstriner Möbelfabrik" von Franz Schumann beginnt im Jahre 1908 in Berlin. Im Jahre 1912 verlegte Franz Schumann seine Fabrik nach Cüstrin, in die Lange Vorstadt 81 c (heute Küstrin-Kietz). Der Sitz des Unternehmens befand sich in direkter Nachbarschaft zum Sägewerk von Rudolf Seefeldt - neben der Lünette C. Später zog die Fabrik auf ein Areal an der Tamseler Chaussee (Verlängerung der Landsberger Straße) in Küstrin-Neustadt um. Dort verfügte die Fabrik über einen direkten Eisebahnanschluß über das "Falckenberg'sche Gleis". Dieses war ursprünglich  um 1900 für das Dampfsägewerk von Theodor Falckenberg in Lagardesmühlen (bei Warnick) angelegt worden. Zum 25jährigen Bestehen im Jahre 1933 brachte die Firma einen Jubiläumskatalog heraus, ein Auszug ist unten abgebildet.

Möbelfabrik Brandruine 1934/35Werbung

Am Standort in der Neustadt gehörten zum Unternehmen die folgende Betriebsteile:

  • Möbelfabrik
  • Sägewerk
  • Sperrholzwerk
  • Furnierwerk
  • sowie eine Nutzholzhandlung

Etwa 1934/35 brannte die Möbelfabrik ab. Sie wurde jedoch wieder aufgebaut und existierte bis 1945. Während des Zweiten Weltkrieges produzierte man auch (Sperrholz-)Kisten für Gasmasken.

Telefonbuch 1940 41 14 2Küstrin 1943 111 10

 

Jubiläumskatalog von 1933 - Auszug

 

Quellen:

  • Kataloge des Unternehmens
  • Verschiedene Adressbücher der Stadt Küstrin (1913,1939/40)
  • Zeitungsfoto: Archiv Horst Herrmann
  • Restliche Abbildungen: Archiv Andy Steinhauf

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